Galileo-Satelliten-Navigationssystem

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Satellitennavigation mit Galileo

Seit Dienstag, 12. Dezember 2017, sind 22 Satelliten im Weltraum. Sie wurden mit einer Ariane-5-Rakete in den Kosmos geschossen. Startort war - wie üblich - im Norden von Südamerika, und zwar in dem zu Frankreich gehörenden Departement Guayana. Betrieben wird der Raketenstartplatz von dem europäischen Konsortium Arianespace. Der Endausbau soll rund 30 Satelliten umfassen, wobei vier als Reserve im Weltraum geparkt werden sollen. Uns zwar deshalb, wenn Weltraumkörper für das Navigieren ausfallen sollten. Galileo stellt bereits einige Dienste für die Nutzung zu Verfügung. Es ist genau er als das ältere GPS-System der US-Amerikaner. Auch kann es von den Amis nicht mit Falschdaten beeinflusst werden, um die Genauigkeit zu vermindern. Dies wurde von den USA in bisherigen kriegerischen Auseinandersetzungen gemacht. Dies geschah, damit Gegner nicht so genau die Amerikaner (mit deren eigener Technik) bekämpfen könnten. Deshalb haben inzwischen Russen und Chinesen ebenfalls eigene Satelliten-Navigationssysteme. Falls es mal zum Krieg kommen sollte, können jene Staaten - und natürlich die EU mit der Galileo-Technik eigene Waffen Steuern…

Schlüsselwörter: Galileo